Die Sprühturmtrocknungstechnologie ist in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie weit verbreitet. Unternehmen, die diese Technologie nutzen, ziehen das trockene Winterklima dem feuchten Sommerklima vor, um Produktion und Qualität zu steigern.

Im Winter ist der Wassergehalt in der Luft geringer, was optimale Betriebsbedingungen schafft. Im Sommer haben die feuchten Bedingungen einen großen Einfluss auf die Produktionsqualität, die Trocknungszeit und die allgemeine Betriebseffizienz.

Darüber hinaus können sich die ständigen Schwankungen des Feuchtigkeitsgehalts der Außenluft während der Produktion negativ auf die Produktqualität auswirken. Während des Zerstäubungsprozesses ist es notwendig, alle Betriebsparameter zu stabilisieren, um die Produktion zu optimieren und die Effizienz zu verbessern. Trockenmittel-Entfeuchter machen dies möglich.

Prozess

Die Feuchtigkeit aus der Zuluft wird durch den Trockenmittelrotor adsorbiert. Die Trockenluft kann so gesteuert werden, dass der gewünschte Trocknungsgrad erreicht wird. Da es sich um einen exothermen Prozess handelt, hängt der Temperaturanstieg von der Menge der adsorbierten Feuchtigkeit ab, kann aber bis zu 50°C betragen. Dies bedeutet Energieeinsparungen für den Turm, um die gewünschte Zulufttemperatur zu erreichen. Im Sommer führt die Außenluft große Mengen an Wasser in den Turm ein. Bei 85.000 m³/h Zuluft bei 25 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit fallen beispielsweise 1300 kg/h Wasser an.

Fisair stellt Luftentfeuchter für die anspruchsvollsten industriellen Anwendungen her. Die Standardbaureihen von DFLEX können bis zu 30.000 m³/h trocknen, um Luft bis zu einem Taupunkt von -20°C zuzuführen, aber Fisair hat auch Geräte mit einem Luftdurchsatz von bis zu 70.000 m³/h hergestellt, die einen Taupunkt von -70°C erreichen können.

Die wichtigsten Vorteile

  • Konstante Produktion das ganze Jahr über, unbeeinflusst von der Außenluft, wodurch häufige Anpassungen überflüssig werden und Stillstandzeiten im Sommer vermieden werden können.
  • Konstante Zuluftqualität gewährleistet konstante Produktionsqualität.
  • Weniger Produktanhaftungen an den Wänden des Turms, daher weniger Reinigungsaufwand.
  • Geringeres Risiko der Vermehrung von Pilzen und Bakterien.

Aus diesem Grund verwenden die meisten Hefehersteller diese Systeme.

Als Installationsbeispiel lieferten wir 2015 ein Entfeuchtungssystem an die Molkereigenossenschaft SPOMLEK in Radzy-Podlaski für einen Turm vom Typ F und CDI zur Trocknung von Produkten auf Serumbasis. Die Anlage besteht aus zwei separaten Systemen mit jeweils zwei FISAIR DFLEX2900 Entfeuchtern. Jeder Entfeuchter ist außerdem mit einem Regenerationsdampferhitzer und Wärmetauschern ausgestattet, um die Betriebskosten zu senken. Die Gesamtmenge an Trockenluft, die beiden Türmen zugeführt wird, beträgt 72.000 m³/h. Seit der Installation dieses Systems kann der Kunde das ganze Jahr über arbeiten, unabhängig von den Wetterbedingungen.

Referenzen zur Bewerbung

Einige herausragende Referenzen:

    • Conesa
    • Nestlé
    • Spomlek

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